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Ü-32: Meister lässt zwei Punkte gegen Aufsteiger liegen
Geschrieben von Olof am Montag, 27. Oktober 2008

Der TSV Sievern wollte keine Zweifel aufkommen lassen, bei seinem Heimspiel gegen den TSV Altenwalde, wer Herr im Haus ist. Von Beginn an sahen sich die Gäste stürmischen Angriffen der Gastgeber ausgesetzt, die Chance um Chance herausspielten. Es gab Einschussmöglichkeiten zu Hauf für die Männer von der Pipinsburg, doch scheiterten sie am guten Altenwalder Torwart, und war der geschlagen, kratzte eines der vielen Abwehrbeine das Leder noch von der Linie. Die Gäste hatten in der gesamten ersten Halbzeit keine nennenswerte Torchance. Vorwerfen muss man den Sievernern, derart farlässig mit ihren Torchancen umgegangen zu sein. So ging es mit einer 1:0 Führung für die Platzherren in die Pause. Mit Wiederanpfiff der überraschende Ausgleich für die Gäste. In der Vorwärtsbewegung verloren die Platzherren den Ball im Mittelfeld und die aufgerückte Abwehr wurde mit einem langen Ball auf den Mittelstürmer ausgehebelt, der dann allein vor dem Tor sich diese Chance nicht entgehen liess und zum Ausgleich einschob. Die Überlegenheit der Gastgeber hielt weiter an. Aber Altenwalde hatte Lunte gerochen. Sie spielten in der zweiten Halbzeit etwas mutiger und trugen ihrerseits wenige, aber gefährliche Angriffe vor. Mitte der zweiten Halbzeit fiel das längst überfällige 2:1 für die Gastgeber. Nach einer feinen Einzelleistung von Claus Wachaczesky behielt er die Übersicht und legte - selbst in aussichtsreicher Position befindend  – auf Dragan Pinter auf, der überlegt zur Führung einschoss. Danach das gleiche Spiel. Der TSV Sievern war nicht in der Lage, den Sack zu zu machen. Pfosten, Altenwalder Torwart oder Abwehrbein, eigenes Unvermögen – irgendetwas war immer im Weg, sodass der Ball nicht ins Tor fand. In dieser Phase haderten die Gastgeber mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Dieser sollte sich selber mal fragen, ob er die Art und Weise, wie er sich gegenüber den Spielern verhält, nicht mal überdenken sollte. Ich denke da an das Sprichwort: „wie es in den Wald hineinschreit, so schallt es heraus.“ So kam es, wie es kommen musste. Einen der wenigen Angriffe schlossen die Altenwalder kurz vor Schluss zum Ausgleich ab. Die Bemühungen der Gastgeber in der restlichen Zeit waren nicht von Erfolg gekrönt. Ein klares Foul im Strafraum kurz vor Schluss wurde vom Schiedsrichter nicht geahndet. Die vorher angezeigten zwei Minuten Nachspielzeit liess er nicht nachspielen. Es gab einige Punkte die dazu führten, dass sich die Gastgeber vom Schiedsrichter benachteiligt fühlten. Trotzdem darf man sich erst gar nicht in die Situation bringen, kurz vor Schluss auf einen Elfmeter angewiesen zu sein. Das Ding hätten die Gastgeber vorher längst entscheiden müssen. Die Sieverner sollten sich darauf konzentrieren, eigene Unzulänglichkeiten abzustellen – und das sind vorne Tore schiessen und hinten Tore verhindern. Beides hat nicht gut geklappt in diesem eigentlich drückend überlegen geführten Spiel.

Ü-32: Meister lässt zwei Punkte gegen Aufsteiger liegen

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